Hauchdünne Führung für den Hausherrn

Nach zwei Sonderprüfungen der 36. Rallye Waldviertel liegt Lokalmatador Christian Schuberth-Mrlik vorne / Die toll besuchte ORF-Live-Superstage im VAZ St. Pölten holte sich der Tscheche Jan Cerny / Acht R5-Boliden unter den ersten Zehn

 

Die Rallye Waldviertel 2016 ist eröffnet. Und gleich vom Start weg, der pünktlich um 13 Uhr in St. Pölten erfolgte, zeichnet sich jene Spannung ab, die anlässlich der hochkarätig besetzten Nennliste zu erwarten war. Die R5-Boliden, von denen gleich 12 Stück in St. Pölten/Grafenegg vertreten sind, geben den Ton an. Nach bislang zwei Sonderprüfungen finden sich auf den ersten acht Positionen durchwegs Piloten mit so einem Renngerät. Den besten Start erwischte hierbei Christian Schuberth-Mrlik im Skoda Fabia R5. Der Waldviertel-Sieger des Jahres 2014 liegt zur Halbzeit des ersten Tages  allerdings nur eine einzige Sekunde vor dem Tschechen Jan Cerny (Skoda Fabia R5) und 3,5 Sekunden vor David Botka aus Ungarn (Citroen DS3 R5).

Während Mrlik die erste Sonderprüfung 1 St. Pölten für sich entscheiden konnte, war Cerny auf der knallvoll besuchten Super Stage im VAZ St. Pölten, die ja auch live im ORF Sport+ übertragen wurde, der Schnellste. Mit 10 Sekunden Rückstand auf die Spitze findet sich Topfavorit Raimund Baumschlager momentan nur auf Platz fünf wieder. „Ich bin’s ein bissel zu vorsichtig angegangen. Aber die Konkurrenz ist enorm stark. Ich schau mir das heute noch genauer an, bin überzeugt, dass sich die Rallye sowieso erst morgen entscheidet.“  Heute stehen noch zwei Prüfungen auf dem Programm.

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Rallye Waldviertel 2016, Zwischenstand nach 2 von 12 Sonderprüfungen:

  1. Christian Schuberth-Mrlik/Jasmin Noll          AUT/D              Skoda Fabia R5            10:59,6 Min
  2. David Botka/Peter Szeles                           UNG/UNG         Citroen DS3 R5                +1,0 Sek
  3. Jan Cerny/Petr Cernohorsky                        TCH/TCH          Skoda Fabia R5                +3,5 Sek
  4. Nikolay Gryazin/Yaroslav Fedorov               LET/RUS          Skoda Fabia R5                +6,7 Sek
  5. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner      AUT/AUT          Skoda Fabia R5              +10,9 Sek
  6. Niki Mayr-Melnhof/Leopold Welsersheimb   AUT/AUT          Ford Fiesta R5               +11,7 Sek
  7. Rashid Alketbi/Giovanni Bernacchini            ARE/POL         Ford Fiesta R5               +20,0 Sek
  8. Joszef Trencseny/Gabor Verba                   UNG/UNG         Ford Fiesta R5               +26,8 Sek
  8. Pal Lovasz/Tamas Kürti                              UNG/UNG         Mitsubishi Evo IX           +32,4 Sek
10. Attila Rongits/Laszlo Hannus                       UNG/UNG         Mitsubishi Evo IX           +37,2 Sek